Verbrennungsmotor

Herkömmliche Verbrennungsmotoren wandeln die Hubbewegung der Kolben mittels Pleuel und kostenintensiver Kurbelwelle in eine Drehbewegung um.
Damit die Kolben nicht kippen, muss das Kolbenhemd relativ lang gehalten werden. Der Nachteil hier, die Kolben sind schwer und verursachen eine ungewollt hohe Reibung.
Der Kraftfluss wird bei Kurbeltrieben, bedingt durch ihre Bauart, mehrfach umgelenkt. Ein schlechter Wirkungsgrad ist die Folge.
Herkömmliche Kurbeltriebe benötigen ein gegossenes Gehäuse für ihre Motorenblöcke. In der Fertigung ist man also auf Zulieferer angewiesen. Dazu kommt auch das hohe Gewicht.


Die Hubkolbenvorrichtung als Verbrennungsmotor:
Die Hubkolbenvorrichtung besteht aus einem Steuerkopf, an dem zweiseitige Arbeitsköpfe (z.B. Kolben + Zylinder) angeflanscht werden können.

Weil die Kolben mit der Kolbenstange fest verbunden sind, können sie nicht kippen und benötigen deshalb nur eine Breite um die Kolbendichtung aufzunehmen. Dieses hat nicht nur ein Gewichtsvorteil, sondern vermindert auch die Reibung der Kolben.

Durch Abdichten der Kolbenstange zum Steuerkopf hin, wird hier für ein 2-takt Verbrennungsmotor eine Vorverdichtung geschaffen, die nicht wie bei herkömmlichen Motoren im Kurbelraum statt findet.
Durch die jetzt saubere, ölfreie Verbrennung wird die Weiterentwicklung des 2-takt Motor wieder hochaktuell.

Für den unteren Drehzahlbereich kann hier für ein hohes Drehmoment das 2-takt Verfahren laufen und für den höheren Drehzahlbereich kann auf das herkömmliche Viertakt- Verfahren umgeschaltet werden.

Eine kompakte Konstruktion mit 4 oder 6 Kolben pro Zylinder ist konstruierbar.

Die Schwungscheibe dient als Anker für den Generator/Anlasser
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