Medien
NET-Journal Dezember 2000 Jahrgang Nr. 5 Heft Nr. 12

Adolf Schneider demonstriert die Leichtgaengigkeit des Hubkolben-Rotations- Umsetzers von Elmer Schmidt.

Der unter der eher unauffaelligen Bezeichnung "Hubkolbenvorrichtung" ausgestellte Prototyp ueberzeugte durch seine erstaunliche reibungsfreie und mit wenig Kraftaufwand betriebene Arbeitsweise. Auch wenn das vorgestellte Exponat nicht in einem Komplettsystem mit Gassteuerung eingesetzt war, so liess sich schon bei "Handbetrieb" feststellen, dass die Umsetzung von linearen Bewegungen in Rotationsbewegung hervorragend funktioniert. Dieses Wandlerprinzip, das ohne Kurbelwelle und Pleuel auskommt, scheint somit ideal für alle Kolben-/Zylindersysteme geeignet zu sein, wie sie bei allen Otto-, Diesel- und Gasmotoren vorkommen. Damit liesse sich z. B. auch die schwingende Bewegung der Kolben eines Stelzermotors nahezu verlustfrei in Rotationsbewegung umwandeln. Wie genau dieser Linear-Rotations-Wandler im Detail aufgebaut ist, war nicht zu erkennen, da keine Konstruktionszeichnungen zur Verfuegung standen. Doch die Einsatzmoeglichkeiten dieses Prinzips sind offenbar sehr vielfaeltig, sei es für Generatoren, Kompressoren, Pumpe oder eben Verbrennungsmotoren aller Art. Es ist zu hoffen, dass der Hamburger Erfinder dieses Systems, Elmer Schmidt, mit den "richtigen" Motorenbauern in Verbindung treten kann, die sein System aufgreifen und zu einer neuen Motorengeneration weiterentwickeln.

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